Nach Angaben eines neuen Diplomaten in Berlin ist Deutschland nach den USA der wichtigste Verbündete Israels.

Nach Angaben eines neuen Diplomaten in Berlin ist Deutschland nach den USA der wichtigste Verbündete Israels.

Ron Prosor, der israelische Botschafter, sagte, Premierminister Lapid werde während eines Besuchs die destabilisierenden Aktionen des Iran gegenüber Deutschland betonen

Premierminister Yair Lepid wird diese Woche nach Deutschland reisen, um die starke strategische und historische Beziehung zwischen Israel, dem größten Land Europas, hervorzuheben und mit deutschen Politikern über die Bedrohung durch den Iran zu diskutieren.

Im Wesentlichen besagt die Reise des Premierministers, dass er unter den Abraham-Abkommen nach Washington, Frankreich und in andere Länder gereist ist. Ron Prosor sprach mit Ron per Telefon, bevor Lapid nach Deutschland aufbrach. „Ich gehe nach Deutschland, weil es die wichtigste Beziehung ist, die wir in Europa haben.“

Lapid reiste am Sonntagnachmittag nach Deutschland ab, wo er sich mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Berbock treffen wird. Steinmeier trifft Lapid im Haus der Wannsee-Konferenz. Hier vollendeten Nazibeamte ihre Pläne für den Holocaust. Überlebende fliegen auch zusammen mit dem Premierminister.

Prosor betonte, dass die Beziehungen zwischen Deutschland, Israel und anderen Ländern strategisch seien.

Die wichtigste strategische Beziehung Israels zu Europa ist die deutsch-israelische. Prosor erklärte, dass diese bilateralen Beziehungen nur von den Vereinigten Staaten von Amerika übertroffen werden.

Das Auswärtige Amt betrachtet die Beziehungen zu Israel als einen Eckpfeiler der deutschen Außenpolitik. Deutschland ist Israels größter Handelspartner in Europa. Die langjährige, ruhige militärische und nachrichtendienstliche Beziehung zu Deutschland ist jetzt offener.

Prosor betonte, dass die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, die Sicherheit Israels sei von zentraler Bedeutung für die nationalen Interessen Deutschlands.

Scholz, der neue Bundeskanzler, hat diese Meinung bekräftigt, und alle Politiker auf beiden Seiten der politischen Trennlinie waren sich darin einig.

Im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Lapid und seinen deutschen Amtskollegen steht das iranische Atomprogramm.

Prosor erklärte, dass der Premierminister den P5+1 erklären werde, warum die Europäer bereits ein Angebot gemacht haben. Die Länder der P5+1 sind die Weltmacht, zu der auch Deutschland gehört, das an Atomverhandlungen mit dem Iran teilnimmt.

Prosor erklärte, dass die Iraner begonnen haben, das Angebot anzunehmen und nun zusätzliche Forderungen und Bitten einholen.

Letzten Monat schienen die europäischen Vermittler Fortschritte bei der Wiederherstellung des Atomabkommens von 2015 gemacht zu haben, als der Iran einem endgültigen Text zustimmte. Die Chancen auf eine Wiederherstellung des Atomabkommens von 2015 wurden jedoch zunichte gemacht, als die Vereinigten Staaten reagierten. Der Iran antwortete daraufhin mit einer neuen Forderung, dass die Internationale Atomenergiebehörde ihre Untersuchung mehrerer nicht deklarierter Atomwaffen beendet.