Habeck sagt, Deutschland sollte China gegenüber vorsichtiger sein

Habeck sagt, Deutschland sollte China gegenüber vorsichtiger sein

Habeck sagt, Deutschland sollte China gegenüber vorsichtiger sein

Deutschlands Wirtschaftsminister Robert Habeck erklärte in Singapur, Deutschland müsse seine Geschäftsinteressen in Asien diversifizieren, um die Abhängigkeit von China zu verringern. Er erklärte, der Krieg in der Ukraine sei ein gutes Beispiel für die Notwendigkeit der Diversifizierung.

Robert Habeck, Deutschlands Botschafter in Singapur, erklärte, dass sie zwar am Handel mit China interessiert seien, wir aber nicht an dummem Handel mit China interessiert seien.

Habeck sprach am Rande einer Konferenz zur Diversifizierung deutscher Unternehmensinvestitionen in Asien. Er sagte, Russlands Invasion und Besetzung der Ukraine hätten Berlin (und der Welt) die Gefahren gezeigt, die mit einer übermäßigen Abhängigkeit von einem Handelspartner verbunden seien.

Habeck bestritt, dass Deutschlands Position zu China noch etwas unklar sei. Allerdings schlug die Politik in den letzten Monaten einen vorsichtigeren Ton an. Er stellte auch fest, dass China Deutschlands größter Exportmarkt und größte Importquelle bleibt.

Habeck erklärte, die generelle Strategie sei klar. Wir wollen unsere kritische Infrastruktur schützen. Wir wollen die kritischen Wissens- und Gütersektoren schützen. Wir wollen mit China Handel treiben. Es entkoppelt nicht.

Habeck erklärte, die deutsche Herangehensweise an das Thema sei etwas sanfter als die USA.

Er sagte: „Mir ist bewusst, dass die USA manchmal eine härtere Sprache verwenden. Das ist nicht unser Weg. Wo es also keine Probleme gibt, ist der Handel mit China kein Problem. Wir müssen in problematischen Bereichen noch vorsichtiger sein als bisher.

Die Bundesregierung hat in dieser Woche den Aufkauf zweier chinesischer Unternehmen durch die Halbleiter- oder Computerchipindustrie gestoppt. Sie behaupteten, dies sei ein Risiko für ihr Know-how in einem wichtigen Sektor, in dem Peking schnell expandiert.

Habeck erklärte, dass Waren aus kritischen Branchen wie der Telekommunikationsbranche, der Energiebranche und Chips geschützt werden müssen. Dies bedeutet nicht, dass es keine Geschäftsmöglichkeiten gibt. Wir müssen sicherstellen, dass wir in diesem Bereich unsere eigene Souveränität wahren. Das tun wir jetzt.

Habeck erwähnte auch die Kerninfrastruktur als Beispiel für chinesische Investitionen, die in bestimmten Bereichen wie Häfen, Flughäfen und Krankenhäusern ein Problem darstellen könnten.

Dies ist eine Reaktion auf den teilweisen Kauf des Hamburger Hafenterminals durch das chinesische Unternehmen Cosco – Deutschlands größtes -, das trotz des Widerstands von Habeck und anderen Ministerien genehmigt wurde

Habeck räumte ein, dass das Abkommen weniger umfassend sei, wiederholte jedoch, dass er es vorziehen würde, alles zu beenden.

Habeck sagte, er glaube, es sei nur eine halbe Maßnahme, in gewisser Weise ein Sieg. Aber wir müssen innerhalb des Kabinetts Einigkeit haben. Nur so konnte Einheit erreicht werden. Es war ein kleiner Schritt, aber es war noch nicht das Ende des Weges.

Habeck erklärte, dies sei ein Prozess nach 30 Jahren deutscher Politiker, die erklärten, dass der chinesische Markt die Zukunft sei. Damit sollte es zum Fokus größerer Investitionen werden.

Also, was wir gerade tun, ist etwas Großes. Wir ändern unsere China-Strategie und unsere politischen Praktiken. Das ist natürlich. Es ist nur eine Phase. Wir müssen lernen, und wir müssen darüber nachdenken. Er sagte, dass es nicht immer einfach sei, aus der Gesamtanalyse in die Details vorzudringen.